Interessantes aus Presse, Rundfunk, Internet.
Antworten
Benutzeravatar
Namielle
Beiträge: 2440
Registriert: 29.09.2020, 17:54
AoA: 3-12
Wohnort: Mädchenparadies

„Menschen, die sich Kindesmissbrauchsvideos anschauen, sind häufig nicht pädophil, sondern pornosüchtig.“

Beitrag von Namielle »

Gemeinsame Recherchen von STRG_F und Panorama beleuchten nun ein bisher kaum beachtetes Motiv, weshalb sich viele Menschen diese strafbaren Inhalte ansehen. Demnach sind relevante Teile der Konsumenten nicht pädophil im medizinischen Sinne, sondern schauen die Missbrauchsdarstellungen, um einen sexuellen "Kick" zu erfahren. Fachleute sprechen von einer "Eskalation" der Pornonutzung.
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/archiv/2026/kindesmissbrauch-werbung-auf-pornoseiten,kindesmissbrauch-werbung-pornoseiten-100.html

https://youtu.be/KIak3QO90sY

Das überrascht mich nicht, aber es gibt ja ernsthaft Leute, die meinen, dass es ohne Pädophile keine Nachfrage nach solchem Material mehr geben würde. Das ist genauso unsinnig wie der Gedanke, dass Kinder dann nicht mehr sexuell missbraucht werden würden. In der Regel handelt es sich nun einmal bei beidem um „normal veranlagte“ Menschen. Vor allem an dem „härteren“ Material mit Gewalt werden Pädophile häufig gar kein Interesse haben.
Konservative Schätzungen gehen davon aus, dass etwa drei Prozent der männlichen und ein Prozent der weiblichen Bevölkerung süchtig nach Pornos sind. In Deutschland wären das über eine Million Menschen.
Nach diesen Schätzungen gibt es mehr Pornosüchtige als Pädophile.
Mädchenliebender :herz: | Ich liebe kleine Mädchen so wie es ihnen lieb ist.

"Wenn wir ganz und gar aufgehört haben, Kinder zu sein, dann sind wir schon tot." - Michael Ende
Benutzeravatar
Mitleser
Beiträge: 5844
Registriert: 28.01.2011, 17:45
AoA: 2-12

Re: „Menschen, die sich Kindesmissbrauchsvideos anschauen, sind häufig nicht pädophil, sondern pornosüchtig.“

Beitrag von Mitleser »

Mich überraschen diese Erkenntnisse auch nicht wirklich, mit die beliebtesten Suchwörter, wenn es um Pornografie geht, waren ja schon immer "teen", "barely legal", "only 18" und dergleichen, wo also besonders junge DarstellerInnen gesucht werden, weil deren Reize für die Konsumenten besonders ansprechend sind. Interessant finde ich auch den folgenden Absatz:
Was überrascht: Dieses Missbrauchsmaterial finden sie oft nicht im Darknet, sondern im ganz normalen Internet. Und der Pornokonsum beginnt oft auf den geläufigen Plattformen. Hier gibt es zwar keine Aufnahmen, die sexualisierte Gewalt gegen Kinder zeigen. Allerdings Videos mit Inzest-Fantasien, wie Sex zwischen Stiefvater und -tochter, die dann zum Beispiel "Wenn die Mama das erfährt: Stiefvater macht die Stieftochter klar!" betitelt sind oder "Stiefvater bestraft seine Stieftochter mit Sex".
Man muss also gar nicht ins Darknet gehen, offenbar findet man selbst auf für jedermann zugänglichen Websites zumindest reichlich Verlockungen, was hierzulande evtl. sogar unter "Anscheinspornografie" fallen würde, also "wirklichkeitsnahes" Material mit jungen, auf Kind getrimmten DarstellerInnen. Gestern bin ich dann noch über eine interessante Meldung bei Heise gestoßen, da geht es zwar um das Darknet, aber im Grunde genommen wurde dort mit den gleichen Methoden geworben.
https://www.heise.de/news/Operation-Alice-Internationaler-Schlag-gegen-Paedokriminelle-11217530.html hat geschrieben:Mehr als 373.000 Darknet-Seiten haben internationale Strafverfolger bei der „Operation Alice“ abgeschaltet und mit Sperrbannern versehen. Die Plattformen haben mit kinderpornografischem Material Kunden gesucht. Dabei handelte es sich jedoch um Fake Shops – nach Zahlung gab es keine der erwarteten „Waren“.
Betrüger haben also hunderttausende (!) von Darknet-Seiten generiert, mit kinderpornografischem Material als Lockmittel garniert, und hunderte von Leuten sind auf die Fake-Shops hereingefallen und haben Geld gezahlt, ohne die gewünschten Kinderpornos zu bekommen. Ich frage mich ja, wie diese Leute überhaupt ins Darknet gefunden haben, vielleicht gab es auf den von STRG_F beobachteten Plattformen auch Links dorthin, und die Konsumenten, die den ganz besonderen "Kick" gesucht haben, sind darauf hereingefallen. "Pädokriminelle", wie in der Heise-Überschrift verwendet, sehe ich da eher nicht, das werden wohl eher nicht Pädos gewesen sein, sondern solche Pornosüchtigen, die bereit waren, Geld für ihre Lustbefriedigung auszugeben.
Benutzeravatar
Horizonzero
Beiträge: 14316
Registriert: 29.01.2009, 18:08
AoA: ab 8 aufwärts
Wohnort: [email protected]

Re: „Menschen, die sich Kindesmissbrauchsvideos anschauen, sind häufig nicht pädophil, sondern pornosüchtig.“

Beitrag von Horizonzero »

Und wieder ist es im wesentlichen der Geldfluß der die Nutzer letztlich enttarnt, auch Bitcoin´s müssen iwann über einen offiziellen Weg getauscht werden. Und Pornosüchtige suchen in der Regel schon was ihnen den besonderen Kick gibt, jene die
expliziet nach Kipo suchen haben sicherlich 2 Probleme, nämlich sowohl Pornosüchtig und Pädophil zu sein.
TeleGuard-ID: ZQV9DB8VV
Benutzeravatar
Namielle
Beiträge: 2440
Registriert: 29.09.2020, 17:54
AoA: 3-12
Wohnort: Mädchenparadies

Re: „Menschen, die sich Kindesmissbrauchsvideos anschauen, sind häufig nicht pädophil, sondern pornosüchtig.“

Beitrag von Namielle »

Die haben das "Operation Alice" genannt :?

Ich kann ehrlich nicht glauben, dass da so viele Leute für Kinderpornographie gezahlt haben sollen.
Mädchenliebender :herz: | Ich liebe kleine Mädchen so wie es ihnen lieb ist.

"Wenn wir ganz und gar aufgehört haben, Kinder zu sein, dann sind wir schon tot." - Michael Ende
Benutzeravatar
Sakura
Beiträge: 5964
Registriert: 07.10.2008, 12:18
AoA: nicht definiert
Wohnort: In der Stadt mit den zahlreichsten süßesten und zugänglichsten Mädchen

Re: „Menschen, die sich Kindesmissbrauchsvideos anschauen, sind häufig nicht pädophil, sondern pornosüchtig.“

Beitrag von Sakura »

Mitleser hat geschrieben: 21.03.2026, 12:49 Betrüger haben also hunderttausende (!) von Darknet-Seiten generiert, mit kinderpornografischem Material als Lockmittel garniert, und hunderte von Leuten sind auf die Fake-Shops hereingefallen und haben Geld gezahlt, ohne die gewünschten Kinderpornos zu bekommen.[...]
Gepriesen sei die Polizei, die geprellte Kunden davor bewahrte, dort noch Geld auszugeben.
Das geht nun dorthin wo es richtig Fleisch aufn Teller gibt.

Wie leicht man Süchtige ködern kann, ist hinlänglich von Drogen bekannt. Es ging mal ein Fall durch die Presse, wo jemand zur Polizei ging, weil ihm gefälschte Drogen verkauft wurden. Wer KiPo bezahlt hat und seitdem darauf wartet, wird diesen Weg vermutlich scheuen.
"Destiny is always revised. Anytime, everywhere." (Siddhartha)
Benutzeravatar
naylee
Beiträge: 4334
Registriert: 09.10.2008, 14:52
AoA: 6- 12+

Re: „Menschen, die sich Kindesmissbrauchsvideos anschauen, sind häufig nicht pädophil, sondern pornosüchtig.“

Beitrag von naylee »

So gesehen und ganz zynisch formuliert wurden mit diesen Fake-Shops also auch wieder Kinder missbraucht. Der Missbrauch des Missbrauchs.

Wäre ich heutzutage ein Kind, dann bliebe mir keinerlei Möglichkeit mich nicht ausnutzen zu lassen. Das alles auf den zarten Rücken der Kinder.
Wie nur kann ich derjenige sein, vor dem die Kinder dieser Welt gewarnt werden, von dem sie sich fernhalten sollen, wenn sie doch meine Gegenwart ganz und gar erbaulich finden?
Benutzeravatar
SadClown
Beiträge: 426
Registriert: 28.06.2019, 01:03
AoA: alte Männer
Wohnort: Österreich

Re: „Menschen, die sich Kindesmissbrauchsvideos anschauen, sind häufig nicht pädophil, sondern pornosüchtig.“

Beitrag von SadClown »

Danke Namielle für das Ansprechen dieses wichtigen Themas.
Namielle hat geschrieben: 21.03.2026, 11:51 ... Demnach sind relevante Teile der Konsumenten nicht pädophil im medizinischen Sinne, sondern schauen die Missbrauchsdarstellungen, um einen sexuellen "Kick" zu erfahren. Fachleute sprechen von einer "Eskalation" der Pornonutzung.
Namielle hat geschrieben: 21.03.2026, 11:51 Das ist genauso unsinnig wie der Gedanke, dass Kinder dann nicht mehr sexuell missbraucht werden würden. In der Regel handelt es sich nun einmal bei beidem um „normal veranlagte“ Menschen. Vor allem an dem „härteren“ Material mit Gewalt werden Pädophile häufig gar kein Interesse haben.
Dem stimme ich sowas von zu.

Mir kam derselbe Gedanke: dass, wenn es sich um sehr expliziten oder sogar gewalttätigen Content handelt, die meisten "echten" Child Lover (oder zumindest die, die sich diese Bezeichnung ehrlich verdient haben) kein Interesse daran hätten. Nach dem Durchlesen vieler Posts hier, in denen die User ihre ideale Sexualität mit einem Girl beschrieben haben, kamen Handlungen wie Streicheln und Küssen am meisten vor, wobei auch das nicht erzwungen wird, wenn das Kind das nicht will. Bis jetzt habe ich von keinem User ernsthaft gelesen, dass er Penetration an einem vorpubertären Kind durchführen würde, und sogenannte "Erwachsenensexualität" mit Kindern wurde einstimmig abgelehnt.

Die Pornosüchtigen würden Gefallen an immer extremeren oder brutaleren Inhalten finden, weswegen seitens der Reporter wahrscheinlich der Begriff "Missbrauchsmaterial" verwendet wurde. Ich glaube kaum, dass die Süchtigen sich für Softcore-Inhalte oder Nudes wie von LS interessieren würden. Das wäre dann eher etwas, wo ich mir schon vorstellen könnte, dass das vielen Child Lovern gefallen würde. (Damit will ich jetzt niemandem hier unterstellen, diese Dinge zu konsumieren; es sollte nur als weiteres Argument dienen warum die extremen Inhalte von stinknormalen Teleios / Heten angeschaut werden.)

Genau wie du gesagt hast: die meisten Missbrauchstaten werden nicht von echten Pädos begangen, sondern von den oben erwähnten stinknormalen Teleios. Dafür gibt es sicherlich viele Gründe, unter anderem Machtausübung, was schon mal als Motivation für eine theoretische sexuelle Annäherung bei einem echten Child Lover wegfällt.

Bei den sexuellen Handlungen zwischen Kindern und Erwachsenen gibt es so wie bei den Filmen auch ein breites Spektrum dessen, was man darunter verstehen kann. Von Missbrauch am einen Ende, der meistens Gewalt oder sogar Penetration unreifer Körper beeinhaltet, bis hin zu Körperkontakt wie Streicheln oder Küssen am anderen Ende, individuell abhängig vom "Pärchen", der als sexuell empfunden werden kann, aber nicht muss. Auch hier ist es wieder logisch, warum wortwörtlicher "Missbrauch" hauptsächlich von Teleios durchgeführt wird: Kinderliebhaber haben schlichtweg einfach kein Interesse, einem Kind weh zu tun oder zu etwas zu zwingen. Für mich ist das klar wie Kloßbrühe, wobei ich nicht verstehen kann, warum so viele in dieser Gesellschaft Probleme mit diesem Konzept haben.

Sorry für die Abschweifungen; zurück zum Hauptthema: Das Problem sind hier wieder einmal nicht diejenigen Menschen, die Kinder lieben, sondern Pornos allgemein und ihr Abhängigkeitspotenzial.

Namielle hat geschrieben: 21.03.2026, 11:51 Konservative Schätzungen gehen davon aus, dass etwa drei Prozent der männlichen und ein Prozent der weiblichen Bevölkerung süchtig nach Pornos sind. In Deutschland wären das über eine Million Menschen.
Namielle hat geschrieben: 21.03.2026, 11:51 Nach diesen Schätzungen gibt es mehr Pornosüchtige als Pädophile.
SCHADE! Ein paar hotte, alte Pädos oder Hebos wären nie schlecht ... :oops: :P :twisted:

Das schaut mir tatsächlich nach der tristen Realität aus ... Wobei mir diese Zahlen aber auch etwas niedrig vorkommen. Gefühlt jeder Zweite in meiner Altersklasse hat einen problematischen Umgang mit Pornografie. Generation Alpha, die nach mir kommt, hat es noch schlimmer, weil die schon von Anfang an mit dem Internet aufgewachsen sind und man da alles Mögliche findet.

Der Dopaminkick ist einfach zu stark. Ich kann aus eigener leidvoller Erfahrung sagen (sowohl als selber Abhängige als auch als Partnerin Abhängiger), dass man da ganz leicht in die Sucht reinrutschen kann. Man fängt mit ganz normalem Standardsex an, dann werden die Kategorien immer extremer und perverser, oder auch eklig. Man entwickelt komische Fetische, von denen man teils ohne die Pornos nichts wüsste. Bei einigen nimmt das extreme Ausmaße wie z. B. mit den KiPos. Bei sehr vielen führt das ständige Schauen zur Unfähigkeit, ohne visuelle Stimulation zum Orgasmus zu kommen, z. B. beim Sex. Das ist oft auch sehr frustrierend für die Partnerin. Weiters kommen Erektionsprobleme hinzu. Stellt euch das einfach mal vor, Horden von jungen, eigentlich gesunden Männern kriegen keinen Ständer bei einer realen, schönen Frau.

Ganz unabhängig von den Effekten auf den Zuschauer steht noch das Problem dahinter, dass die ganze Industrie durch und durch verrottet ist. Neben Zwang und Vergewaltigung in vielen Fällen kommen psychische Probleme der Darstellerinnen, Süchte, Geschlechtskrankheiten, etc. hinzu.

Ich bin so froh, dass das Thema endlich ernster in der Gesellschaft genommen wird und es auch immer mehr Therapeuten für diese Sucht gibt. Noch vor zehn Jahren wurde von allein Seiten so getan, als ob das Verhalten normal und gesund ist und man sich als Partnerin nicht betroffen fühlen soll. Es gibt mittlerweile auch für Partnerinnen spezielle Therapeuten. Aber auch hier fällt gleich auf, dass die meisten Männer erst aufhören wollen, wenn SIE persönlich die negativen Effekte spüren, wie z. B. die Erektionsprobleme. Erst wenn sie nicht mehr im Bett performen können, wollen sie aufhören. Aber diese Sucht ist eine der schwersten zum Besiegen. Einfache, schnelle Verfügbarkeit und das so programmierte Hirn wieder zu ändern ist sehr schwer.

Mitleser hat geschrieben: 21.03.2026, 12:49 Mich überraschen diese Erkenntnisse auch nicht wirklich, mit die beliebtesten Suchwörter, wenn es um Pornografie geht, waren ja schon immer "teen", "barely legal", "only 18" und dergleichen, wo also besonders junge DarstellerInnen gesucht werden, weil deren Reize für die Konsumenten besonders ansprechend sind. Interessant finde ich auch den folgenden Absatz:
Also denkst du, diejenigen, die sich hauptsächlich "teen" anschauen, sind dann die gleichen, die auf echte KiPos eskalieren? Jetzt besteht natürlich die Frage, ob die Beliebtheit dieser Kategorie:
  • nur ein Ergebnis der Sucht-Eskalierung des Konsums ist, wobei unter normalen Umständen dieses Interesse nicht bestünde
  • darauf schließen lässt, dass Partenophilie doch weiter verbreitet ist als bisher angenommen
  • die Vorliebe für diese Kategorie einen nicht automatisch parthenophil macht, sondern auch stinknormale Heten oft eine Anziehung zu Teens verspüren

    Weiters stellt sich mir die Frage, ob diese Teen-Gucker wirklich an Teens interessiert wären oder das nur als Ersatz für echte Kinder hernehmen?
    Was überrascht: Dieses Missbrauchsmaterial finden sie oft nicht im Darknet, sondern im ganz normalen Internet.
    Mitleser hat geschrieben: 21.03.2026, 12:49 Man muss also gar nicht ins Darknet gehen, offenbar findet man selbst auf für jedermann zugänglichen Websites zumindest reichlich Verlockungen, was hierzulande evtl. sogar unter "Anscheinspornografie" fallen würde, also "wirklichkeitsnahes" Material mit jungen, auf Kind getrimmten DarstellerInnen.
    Es gibt im normalen Web auch hier und da echte KiPos. Sogar auf PornHub gab es einen Skandal, da sie einige Filme mit echten Minderjährigen auf ihrer Seite hatten, entweder wohlwissend oder wohlwegschauend.
    [weiblich, 27]

    AoA: 55-65 (Männer)


    :oops: :herz:

    Antidote Tox-ID:
    1A36EA3AF6ADC6ACDC41F773EE441C2DE1BC7197005A634768FE17C900A66352C11451826635


    E-Mail:
    [email protected]
    Antworten