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Nemo
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von Nemo »

sus hat geschrieben:schwer etwas aus der lächerlichkeit heraus die du darbietest ins ernsthafte zu konvertieren, aber seis drum...
Ist das Thema also wirklich so "lächerlich", dass es Dir so schwerfällt, diesem eine gewisse Ernsthaftigkeit zu widmen?
sus hat geschrieben:es ist häufig anzutreffen bvei innerfamiliären bindungen, dass sie...nunja....als innerfamiliäre bindungen angesehn werden.
Dem möchte ich teils widersprechen, da ich seinerzeit meine Nichte erst im Alter von 12 Jahren kennenlernte, als sie durch "Zuheirat" quasi in die Famlie kam. Die Bindung zu ihr kam spontan und wurde alles andere als "innerfamliär" gesehen.
sus hat geschrieben: y'know, familienliebe und zuneigung zu fremden sind so grundverschieden wie etwas nur verschieden sein kann. es hat nur zufällig einen ähnlich klingendehn namen.
Nein, noch nicht einmal das!
sus hat geschrieben:es ist daher nur logisch, dass, so innig diese beziehung auch klingen mochte, sie letztlich eben auf der völlig falschen ebene stattfand.
Ach ja? Das halte ich aber nur für eine Theorie ohne echten Realitätsbezug!
sus hat geschrieben:und selbstverständlich wird sich im entsprechendne alter dann neuorientiert. warum auch nicht. onkel wird ja nit als geliebter sondern als onkel gemocht.
Und ich stelle in diesem Thread generell mal in Frage, ob da nicht überhaupt die Beziehung von einem Kind zu einem Erwachsenen von einem "Geliebten" im klassischen Sinn gesprochen werden kann. Die Neuorientierung beim Kind im Übergang zum Erwachsenen dürfte ein ganz natürlicher Vorgang und keinesfalls allein nur ein "familiäres" Phänomen sein.
sus hat geschrieben:....die vielgepriesene wahre liebe ist ein mythos, der nur allein deshalb besteht, weil es eben doch eine kosmisch niedrige wahrscheinlichkeit einer solchen gibt. aber ob diese dann wirklich wie in den alten legenden unjd märchen ein leben lang hält bleibt zu bezweifeln.
Doch, die soll es tatsächlich (noch) geben, auch wenn diese in unserer heutigen "modernen Zeit" vielleicht etwas unpopulär geworden ist.
sus hat geschrieben:pädos sind gewissermaßen prädestiniert zu träumen. und auch für beziehungsausbrüche. ganz einfach weil kinder numal veränderungen durchlaufen. und zwar rein entwicklungsbedingt schon überverhältnismäßig mehr als normale partner.
Nichts anderes habe auch ich gesagt. Nur, wobei ich das Wort "Pädos" in den Begriff "Wir" umgewandelt habe, was seltsamerweise hier im passenden Forum viele nicht auf sich beziehen wollten. Bis jetzt warte ich allerdings noch auf eine eindeutige Erklärung derjenigen, dass es sich bei ihnen ganz anders verhält.
sus hat geschrieben: und im gegensatz zu den anderen kranken haben pervs nit die möglichkeit einer hochzeit die mit genug kraft zu einer angewöhnung führt. es ist schließlich nicht wirklich liebe, welche die meisten paare nach langjähriger hochzeit zusammenhält, sondern shclicht und einfach gewöhnung.
Mag in vielen Fällen wohl auch so sein, würde ich aber trotzdem als Argument nicht verallgemeinern. Es dürfte auch Liebe geben, die gerade durch jahrelanges Zusammenleben noch wächst. Wie aber schon oben erwähnt, düfte das allerdings heutzutage weitgehend außer Mode gekommen zu sein.
sus hat geschrieben:und nicht zuletzt gibts noch die einfache tatsache, dass menschen mit der zeit ihre interessen/persönlichkeiten ersetzen. in der pubertät sogar ganz zwangsläufig da teil des programmes.
Genau, da stimme ich Dir durchaus auch zu.
sus hat geschrieben:das alles hättest du erfahren, hättest du jemals eine echte beziehung geführt. zu jemanden, für den du wirklich etwas anderes als ein bloßes familienmitglied bist, welches durch den zustand der pubertät in die "feind" kategorie abgeschoben wird.
Das ist mal wieder völliger Blödsinn eines "Theoretikers". Ich sehe da überhaupt keinen großen Unterschied. Zumindest habe ich einen solchen bei mir nicht erfahren. Und wie ich schon berichtete, gibt es im familären Umfeld weniger eine "Feind-Kategorie, da der Kontakt weiterhin erhalten bleibt. Nur die Veränderungen hin zur Pubertät sind genauso zu registrieren, wie bei einer außerfamliären Beziehung. Da gibt es überhaupt gar keinen Unterschied!
In der Jugend studiert man Erwachsene, um klug zu werden.
Im späteren Leben studiert man Kinder, um glücklich zu werden.

(Peter Rosegger)
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Ovid
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von Ovid »

Ich möchte mich auch mal an einer beruhigten Antwort versuchen.

Der Grund warum Nemos Beitrag vlt. so auf heftige Ablehnung stößt ist, dass er ein bisschen andeutet, dass Pädophilie ein intrinsisches Problem habe, dem wir leider unterlegen sind.
Also sozusagen ein "natürlicher Nachteil der Pädophilie", völlig außerhalb des gesellschaftlichen Kontexts.
Nemo deutet hier einige Probleme an, die seiner Meinung nach auch dann noch bestehen würden, wenn die Gesellschaft vollkommen pro-pädophil eingestellt wäre.

Wenn das stimmt, dann ist das natürlich ein harter Brocken. Sind wir "von Natur aus" anderen Sexualitäten gegenüber benachteiligt?
Vlt. treffen hier zwei sehr verschiedene Philosophien aufeinander.

Aber würde ich mich der von Nemo anschließen? Unter dieser Perspektive lese ich nun Nemos Beitrag.
Nemo hat geschrieben: Wir Pädos verlieben uns in eine kleine "Prinzessin", wobei wir meinen, dass es "Liebe" ist. Ist sie das tatsächlich, oder machen wir uns da nur etwas vor?
So gesehen könnte ich mich fast täglich neu "verlieben".
Ich glaube viele von uns kennen es. Wir sehen Mädchen, verspüren bei sehr vielen von ihnen den Wunsch es kennenzulernen, Zeit mit ihr zu verbringen und finden sie natürlich auch dementsprechend erotisch und anziehend.
Ich weiß vlt. was Nemo meint. Aber bedeutet das etwa, dass wir uns nicht verlieben? Wir nur oberflächlich sind?

Ich glaube nicht. Auch wenn ich bei vielen Mädchen schon in den ersten Kontaktmomenten ein kleines emotionales Feuerwerk, Sehnsucht, Wunsch nach Kontakt spüre, heißt das nicht, dass es so etwas wie eine stärkere Bindung über Zeit nicht gibt.
Also da, wo man sich mit einem Mädchen besonders gut versteht, länger und öfter Zeit mit ihr verbringt, und schließlich dazu verfällt alle Prioritäten an sie zu vergeben. Und, wenn ich dann ständig an sie denke und meine Gedanken um sie kreisen, und andere Mädchen dann zwar nette Begegnungen sind, aber sie nicht übertrumpfen. Dann bin ich verliebt.
Und das passiert nicht alle Tage; diese Mädchen kann ich in meinem Leben an einer Hand abzählen und habe einen guten Teil meines Lebens mit ihnen verbracht bis es zu einem schmerzlichen und unabwendbaren Ende kommen musste.

Um darauf also zu antworten: Nein. Ich verliebe mich nicht jeden Tag neu. Wenn ich verliebt bin, dann ist das besonders intensiv, länger andauernd, die Sehnsüchte besonders hoch und die Gedanken quasi nur bei ihr.

Und ich denke bei anderen Sexualität ist das nicht anders. Wobei man natürlich sagen muss, dass heterosexuelle Männer jetzt nicht gerade unbedingt diejenigen sind, die mit emotionalem Überschwang gerne mit jeder Frau anbändeln würde.
Was ist das also bei uns? Wir sind ja dann doch ein bisschen anders, oder nicht?!
Ich habe deswegen schon des Öfteren die Erklärung angebracht, dass viele Pädophile auch gleichzeitig pädosozial sind. Also Kindern allgemein gerne und emotional investiert zugewandt.
Heterosexuelle können auch pädosozial sein. Die verspüren vlt. ähnliches bei Kindern, aber es geht eben nicht so weit, dass es zum vollkommenen Verliebtsein mit den bekannten Symptomen reichen würde.

Wenn man das so einteilt, würde ich sagen, passt es wieder.

Wie siehst du das Nemo? Sicherlich gibt es eine handvoll Mädchen, die dir im Gegensatz zu anderen Mädchen besonders wichtig geworden sind und wo man sagen könne, du hättest dich wirklich verliebt. Oder ist das bei dir etwas anders? Würde mich sehr interessieren.

Kommen wir zum umgekehrten Punkt, der auch sehr interessant ist und natürliche Bedenken sind.
Nemo hat geschrieben: Wir meinen, wir bekommen diese "Liebe" erwidert, aber ist es nicht doch so, dass wir uns da etwas vormachen? Ein wenig Aufmerksamkeit, ein freundliches Lächeln, Freude beim Wiedersehen.... und schon reden wir uns ein, dass wir ein "Liebes-Verhältnis" haben.

Wir steigern uns in die Vorstellung, dass die Angebetete ebenso in uns selbst verknallt ist, wie wir umgekehrt in sie. Das ist aber ein Trugschluss, denn lediglich genießen sie die Aufmerksamkeit, die wir ihnen entgegenbringen. Sie freuen sich, dass wir uns um sie kümmern und sie in uns einen Spielkameraden haben. Aber mehr...? Liebe...? Kann man da wirklich von tiefer Liebe sprechen? Auch wenn sie es uns selber sagen, so bleibt es doch nur ein Spiel ohne Ernsthaftigkeit.
Klingt sehr plausibel. Ich habe oftmals viele Momente erlebt, in denen ich plötzlich dachte, sie mag mich auf einmal nicht mehr. Warum wendet sie sich gerade anderen zu?
Auf der anderen Seite kann ich mir natürlich auch eingestehen, dass ich vlt. die eine oder andere Bastelei oder gemalte Bild für mich überbewertet habe und sie das vlt. nur für ein Lächeln und einen zufällig netten Mann verschenkt hat.

Aber genau wie oben: Nur, weil man sich selbst etwas täuscht, zu Gunsten seiner Wünsche und Träume, kann es deshalb nicht so etwas wie eine Bindung geben? Etwas tiefergehendes?
Ich denke schon und ich kann an einigen Merkmalen definitiv festmachen, wann dies der Fall sein könnte. Was dazu gehören könnte, müsste sich jeder mal selbst überlegen.

Wer kennt z.B. diese "Weißt du noch?"-Momente? Ich hatte das schon einige Male gehört von Mädchen in die ich über beide Ohren verliebt war und die ich schon eine längere Zeit kenne. Das fängt dann meistens in so einem netten, stillen Moment an, wo man zu zweit reflektiert, was einmal war, und sie sagte z.B. einmal: "Weißt du noch als Sommer war und du immer ins Gebüsch springst wegen dem Ball?" *grinst* "Ja, den hast du doch immer extra reingeworfen!!" *gemeinsames lachen*

Wenn sie anfängt eine Geschichte zu stricken in der wir beide die Hauptprotagonisten sind und es um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geht, dann bin ich mir sicher: Da kommt von ihrer Seite auch mehr.
Und selbstverständlich ist das bei jüngeren Mädchen etwas eingeschränkter als bei älteren. Aber auch da: Je mehr Wiedererkennung, je mehr es ein "wir" und ein "uns" gibt, je mehr Bezug genommen wird auf das was war, ist und sein wird, desto mehr deutet sich tatsächlich etwas an, was für mich vom ein Ausdruck von Liebe ist, was sie mir mitteilen möchte.

Dann sieht man auch über andere Vorkommnisse hinweg, die einem einen falschen Eindruck erwecken könnte.
Zum Beispiel, wenn ihr Onkel mal vorbeikommt und sie sich tierisch freut und umarmt, ist das dann ein Gegenbeweis? Ich denke nicht.
Ähnlich könnte das auch aussehen, wenn der Ex-Freund der Freundin des Hetero-Mannes vorbeischaut. Eifersucht und unagnehme Gefühle des vernachlässigtwerdens sind eher die Normalität als die Ausnahme.

Immer noch Zweifel? Was ist mit den ganzen Quirks, wie die "übernatürlich" große Freude über das neue Spielzeug/Ausflug oder das totale Beschäftigtsein mit den kleinen Freundinnen - wo man sich so überflüssig fühlt, wo man plötzlich auch mal ignoriert wird.
Was bedeutet das?
Es sind Mädchen! Ihr überschwängliche, schnell-wechselnde und von einer Sache zur anderen schwankenden Begeisterung und Aufmerksamkeit gehören dazu und, wenn ich ehrlich bin, ist es etwas, was mir sehr gefällt und bei dem ich im Spiel auch gerne mitmache. Nun steht man eben manchmal auch nicht im Mittelpunkt. Was soll man da auch anderes verlangen?
Sie wendet sich ehrlich dem zu, was sie gerade im Blick hat.
Ich habe es aber noch nie erlebt, dass man von ihr dann von einen auf den anderen Tag plötzlich völlig vergessen wird. Das neue Spielzeug wird langweilig, mit manchen Freundinnen hat man sich zerstritten, aber solange es die Umstände zulassen, sucht sie dann doch noch den Kontakt.
Und selbst, wenn es mal anders ausgehen sollte. Ähnliches passiert in der heterosexuellen Welt doch genauso.

Ja, wie ist das eig. bei Erwachsenen? Lieben die besser?
Ich glaube Erwachsene in einer "gesunden" oder recht neuen Liebesbeziehung täuschen sich lediglich gegenseitig besser um stets dem anderen fälschlicherweise zu signalisieren er stehe immer im Mittelpunkt. Aber auch für das "verliebteste" Paar auf der ganzen Welt kann das nicht stimmen. Für einen Menschen ist dann kurzzeitig auch mal was anderes interessanter, man kommt sich mal näher und ist mal weiter voneinander weg.

Mädchen veranstalten diese Täuschung nicht. Bei ihnen weiß man genau, dass man eben mal leider nicht im Bereich ihrer Aufmerksamkeit ist. Da weiß man stets woran man ist.
Erwachsene Paare täuschen sich dagegen häufig bis zur Trennung oftmals eine gewisse Zeit lang, bis sie dann zugeben, nichts mehr für den anderen zu spüren.
Bei Mädchen würde man es schlimmstenfalls sofort merken. Ich hatte solche Situationen glücklicherweise nicht und die Trennung geschah immer aufgrund äußerer Umstände. Ich frage mich was schlimmer ist... für mich sicherlich, wenn das Mädchen nichts mehr für mich übrig hat. Aber für sie wäre es wohl einfacher zu verkraften, als eine Zwangstrennung.
Nemo hat geschrieben: Spätestens, wenn sie in ein bestimmtes Alter kommen, da werden plötzlich andere Personen viel wichtiger. Zunächst sind es die Freundinnen im gleichen Alter und nicht viel später sind es dann Freunde, also Jungs im etwa gleichen Alter. Dann kommt die Pubertät und dann ist eh alles vorbei; auch von unserer Seite. Seien wir doch mal ehrlich...
Ja, das stimmt wohl. Aber was bedeutet das konkret? In der Pubertätsentwicklung ändert sich ja einiges. Nicht nur eine potentielle Beziehung zu einem Pädo, sondern praktisch alle sozialen Beziehungen, ob familiär oder freundschaftlich wechseln die Farbe.
Das bedeutet konkret: Auch die Beziehung zum Pädo wechselt die Farbe. Und das kann natürlich auch bedeuten, dass sie endet.
Aber warum ist das was Schlechtes? Als Kind hat man andere Wünsche und Träume als in der Adoleszenz und da auch andere als im Erwachsensein. Genauergenommen ist diese Aufteilung auch sehr grob.

Was ist mit jungen Frauen ab 18 Jahren, die erst einmal das Abenteuer suchen, vlt. einen Draufgänger als Partner oder mehrere One-Night-Stands? Und irgendwann wechseln in ihrer Persönlichkeit die Farben und sie wünscht sich gestandene Männer mit beiden Beinen im Leben.
Kann man hier jedesmal, wenn sich ein Umbruch und eine Änderung vollzieht, sagen, dass die eine Beziehung keine "echte" war?

Liegt also nur immer die letzte Beziehung richtig? Ich glaube nicht.

Aber danke Nemo! Ich glaube du hast einige wichtige Strukturmomente und Debatten über Pädophilie gut zusammengefasst und es gibt sehr viel Anlass nachzudenken. Ich finde das war ein guter Beitrag. Nur stimme ich dem, wie du siehst, in fast keinem Punkt zu. Aber das ist ja nicht schlimm. Wozu ist das Forum sonst da, als darüber zu diskutieren und nachzudenken?
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sus
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von sus »

y'know, Nemochen, ich war zufällig selbst mal ein kind oô; (rly, ich mein, scheint nich viele von dieser sorte zu geben, blah, whatever)

also ich jedenfalls habe meine familie gehasst alsich die pubertät erreicht habe. meine schwestern haben es mir gewissermaßen auch vorgelebt. nur der schwächlioche versager von angfeheiratetem stiefbruder war nach wie vor der närrische mamaboy. es hatte einen guten grund warum selbst seine besten freunde nichts anderes konnten, als ihn tagtäglich zu mobben.

wieauchimmer ... ich persönlich kenne niemanden den ich spontan auflisten könnte unter "hat seine eigene familie während der pubertät nicht bis aufs blut verachtet" (meinen erbärmlichen stiefbruder mal abgesehn, gott, ich wünschte ein meteoritenhagel würde endlich auf sein ekelerregendes antlitz regnen) ... es scheint daher recht naheliegend, dass ich also nicht wirklich davon ausgehen kann, dass es anders ist, right?


btw:
Nemo hat geschrieben:Und ich stelle in diesem Thread generell mal in Frage, ob da nicht überhaupt die Beziehung von einem Kind zu einem Erwachsenen von einem "Geliebten" im klassischen Sinn gesprochen werden kann.
größerer Maßstab plz- ach nein, das wäre zu brutal, nech? mach was du willst. mir egal.
Ich frage mich, wie unendlich schön es sein muss, alles Leben auf der Welt zu überdauern. Asche ist soooo~ schön. Ich wünschte, die Welt würde noch heute anfangen zu brennen c.c
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gelöscht_13
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von gelöscht_13 »

Wir steigern uns in die Vorstellung, dass die Angebetete ebenso in uns selbst verknallt ist, wie wir umgekehrt in sie. Das ist aber ein Trugschluss, denn lediglich genießen sie die Aufmerksamkeit, die wir ihnen entgegenbringen. Sie freuen sich, dass wir uns um sie kümmern und sie in uns einen Spielkameraden haben. Aber mehr...? Liebe...? Kann man da wirklich von tiefer Liebe sprechen? Auch wenn sie es uns selber sagen, so bleibt es doch nur ein Spiel ohne Ernsthaftigkeit.
:cry: for this shit und wechselseitige :herz: für die Kleine.
Spätestens, wenn sie in ein bestimmtes Alter kommen, da werden plötzlich andere Personen viel wichtiger. Zunächst sind es die Freundinnen im gleichen Alter und nicht viel später sind es dann Freunde, also Jungs im etwa gleichen Alter. Dann kommt die Pubertät und dann ist eh alles vorbei; auch von unserer Seite. Seien wir doch mal ehrlich...
Für mich ist es nie vorbei und für sie auch nicht. Ich bezweifel dass andere Personen wichtiger werden, wenn überhaupt dann ähnlich wichtig- was zu wünschen ist.
"Wahre Liebe währt ein Leben lang", heisst es doch so schön..., aber das können wir ja nun wirklich nicht auf uns beziehen.
Für mich bleibt sie immer mein kleines Mädchen, selbst wenn sie 180 ist. Die emotionale Komponente ist viel wichtiger als das Sexuelle. Du scheinst Kinder nur als austauschbare Sexobjekte zu sehen und das ... mich an. :|

Man prägt die Kleinen für ihr Leben.
Aber bedeutet das etwa, dass wir uns nicht verlieben? Wir nur oberflächlich sind?
Nemo kann das gerne daraus schließen. Ein Finger zeigt auf andere und vier auf ihn selbst. Der einzige Rückschluss ist damit auf seine Person zurückzuführen und die finde ich derzeit unter aller Würde. Man kann mir ja vieles an den Kopf werfen, aber nicht dass meine Liebe (oder die von anderen) oberflächlich sei. Da soll (nicht sollte) er sich seine Beurteilungen sparen.
Ich glaube nicht.
@Ovid: Lass uns bei Ereignissen, die wir nicht beurteilen können, bitte von Aussagen abkommen, ja? Das kann Nemo gern für sich tun, ganz allein.
Ja, das stimmt wohl. Aber was bedeutet das konkret? In der Pubertätsentwicklung ändert sich ja einiges.
Der Charakter ist immer noch ähnlich. Das was als Kind prägte wird weiterhin existieren- genauso wie alle Erinnerungen.
Vielleicht eine Bestätigung, wie die von Nils, und falls nicht, eine wirklich ernsthafte Begründung für die Disztanzierung vom "wir". Mal schauen, ob dazu noch jemand in der Lage ist, ohne es gleich der Lächerlichkeit zu unterziehen.
Der Schwerpunkt liegt in Deinem Resultat, dass Spielereien nicht zur Liebe führten. Aber da lege ich mein Veto ein und sage, genau das ist was Liebe ausmacht. Die Freude am Miteinander und sei es durch alberne, unglaublich wertvolle Spielereien, waren zumindestens für mich und mit Sicherheit auch für sie, mit die schönsten Erlebnisse überhaupt.

Die nächste Begründung liegt in der Definition von Liebe: Was macht einen glücklich und wie lässt sich dies mit Liebe beschreiben. Was ist Liebe überhaupt? Und genau da gibt es sehr viele individuelle Definitionen und Interpretationen. Meinetwegen auch Trugschlüsse in der rationalen Logik. Aber das Wort beschreibt mindestens ein Gefühl und dies ist wiederum frei von trister Rationalität. Deine banale Vernunft interessiert mich nicht, wenn das Herz was nach diesen Gründen wenig bewegen würde, für jeden ganz andere Auswirkungen haben kann, die weit entfernt von Deinen Vorstellungen liegen.

Magersucht und Depression können leider auch Folgen einer unterbrochenen Liebe sein. Da zeigt sich leider wie weitreichend diese Liebe ist. Positiv wie negativ.
Und ich stelle in diesem Thread generell mal in Frage, ob da nicht überhaupt die Beziehung von einem Kind zu einem Erwachsenen von einem "Geliebten" im klassischen Sinn gesprochen werden kann.
Diese Liebe ist viel intensiver und nachhaltiger, als eine erzwungene, normkonforme Hetenbeziehung im "stabilen Unglück".

http://www.youtube.com/watch?v=vFD2gu007dc
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Ovid
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von Ovid »

Verurteilt hat geschrieben: Da soll (nicht sollte) er sich seine Beurteilungen sparen.
Verurteilt hat geschrieben:
@Ovid: Lass uns bei Ereignissen, die wir nicht beurteilen können, bitte von Aussagen abkommen, ja? Das kann Nemo gern für sich tun, ganz allein.
Aha? Also jeder darf mal wieder beurteilen und ich nicht. Obwohl du oben schreibst, dass auch er sich das sparen soll...

Ich blick bei solchen Antworten von dir nicht durch Veruteilt. Du schreibst anderen vor, was sie zu beurteilen haben und bist selbst fast der größte Beurteiler von allen...

Selbstverständlich handelt es sich bei meinen Ausführungen auch überall um meine persönliche Einschätzung und Interpretation und ich schrieb auch extra immer: "Ich glaube nicht".
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gelöscht_13
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von gelöscht_13 »

Also jeder darf mal wieder beurteilen und ich nicht.
Verbietet Dir keiner. Ich bat Dich lediglich, Glaubenssätze wegzulassen. Dass Du als Atheist nicht glaubst wissen wir bereits.
Du schreibst anderen vor, was sie zu beurteilen haben und bist selbst fast der größte Beurteiler von allen...
Jo, vor allem wenn andere für mich sprechen wollen, wie hier Nemo oder eine unqualifizierte Einschätzung treffen wollen, die man als Glaubenssätze deklarieren kann.

Für mich bedeutet "ich glaube" so viel wie: Ich weiß nicht und habe keine Ahnung, werte also die folgenden Worte ab und entziehe ihnen sämtlichen Inhalt und Aussagekraft. Kann man machen, man kann solche Sätze aber auch weglassen. Würde mir bei Dir besser gefallen. Ob Dus machst ist letztlich Deine Sache.
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Ovid
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von Ovid »

Verurteilt hat geschrieben: Ich bat Dich lediglich, Glaubenssätze wegzulassen.
Wie soll das denn gehen? Wenn eine Situation einen persönlich betrifft, dann glaubt man automatisch die eine oder andere Sache. Man hat keine andere Wahl.
Ich behaupte nicht, ich rede davon, was für ein Gefühl, von ganz allein in mir aufsteigt. Das ist nichts, was ich verhindern kann und du auch nicht.

Jeder beurteilt ständig seine soziale Situation und glaubt darüber die eine oder andere Sache ohne es genau zu wissen und das ist nichts Schlimmes und lässt sich auch nicht "abstellen".

Ich habe auch nicht Nemos Situation direkt beurteilt, sondern mit meiner verglichen und diese dann beurteilt und zurückgefragt, wie das für ihn ist.
Verurteilt hat geschrieben: Dass Du als Atheist nicht glaubst wissen wir bereits.
Doch natürlich glaube ich etwas als Atheist. Ich glaube nämlich daran, dass es keinen Gott gibt.
Atheisten glauben daran, dass kein Gott existiert.
Verurteilt hat geschrieben: Für mich bedeutet "ich glaube" so viel wie: Ich weiß nicht und habe keine Ahnung, werte also die folgenden Worte ab und entziehe ihnen sämtlichen Inhalt und Aussagekraft.
Ich glaube bedeutet für mich: "Ich weiß es nicht sicher, bin aber zu der Einschätzung gelangt".
Das ist kein unsinniger Modus, er ist sogar sehr nützlich. Er ist ehrlich.

Was verlangst du denn? Dass man nur Dinge sagt, die man ganz sicher weiß und sonst immer schweigt? :?

Und Glückwunsch, dass du mal wieder einen guten Diskussionsansatz damit verpestet hast, dass du anderen vorschreiben willst, was andere deiner Meinung nach sagen sollen oder nicht.
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gelöscht_13
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von gelöscht_13 »

Ich bat Dich lediglich, Glaubenssätze wegzulassen.
Wie soll das denn gehen?
Brauchst Du eine Schritt für Schritt Anleitung, wie man Sätze weglässt?
Jeder beurteilt ständig seine soziale Situation und glaubt darüber die eine oder andere Sache ohne es genau zu wissen und das ist nichts Schlimmes und lässt sich auch nicht "abstellen".
Gut dass jeder irgendwas glaubt. Schön dass wir mal drüber geschrieben haben.
Doch natürlich glaube ich etwas als Atheist. Ich glaube nämlich daran, dass es keinen Gott gibt.
Du glaubst also an den nicht-Glauben. Macht keinen Sinn aus meiner Sicht.
Ich glaube bedeutet für mich: "Ich weiß es nicht sicher, bin aber zu der Einschätzung gelangt".
Und für mich bedeutet es weiterhin: Ich habe keine Ahnung, verdeutliche das mit dem Zusatz "ich glaube" und werte meine eigene Sätze bis zur Bedeutungslosigkeit ab.
Das ist kein unsinniger Modus, er ist sogar sehr nützlich. Er ist ehrlich
Aus meiner Sicht sind alle Sätze die mit "ich glaube" beginnen Müll. Ob dieser nun ehrlich ist oder nicht- Wayne.
Was verlangst du denn? Dass man nur Dinge sagt, die man ganz sicher weiß und sonst immer schweigt? :?
Ich habe Dir lediglich eine Bitte gestellt und Dir selbst überlassen, ob Du dieser nachkommst oder nicht. Aber ja mir wäre es lieber man weiß wovon man redet und vermeidet daher Glaubenssätze.
Und Glückwunsch, dass du mal wieder einen guten Diskussionsansatz damit verpestet hast, dass du anderen vorschreiben willst, was andere deiner Meinung nach sagen sollen oder nicht.
Glückwunsch dass Du wieder so extrem darauf eingegangen bist, dass Deine und meine Kernaussage völlig in den Hintergrund rücken und auch die Meinungen der anderen untergehen in dem Spam.
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von sus »

jetzsch lass doch den armen verurtrollt doch ma in ruhe >.<
sag ovid, als angeblicher sekptiker solltest du es eigentlich nachvollziehen können. ich mein, wenn du grundsätzlich nur dinge anerkennst, die du mit bestimmtheit weißt, macht es schlagartig dein ganzes leben zu einem einzigen zweifel.
wie kannst du dir da noch sicher sein, dass du überhaupt existierst? wie kannst du ernsthaft mit jemanden reden, dessen existenz du nicht anerkennen kannst, weil du es schlicht nicht weißt?

als jemand der ebenfalls das gesamte universum für eine bloße illusion, ja selbst den gedanken an diese illusion für bloße fiktion hält, weiß ich sehr genau (bzw weiß es nicht), dass freundlichkeit bei all der nichtexistenz und der vielen zweifel (die ebensogut nicht existieren könnten) keinen raum hat (sofern es den Raum überhaupt gibt, wer kann das schon genau sagen?)



machs also nicht schwerer aöls es ist (falls es überhaupt ist)



:D
(in diesem beitrag steckt mehr ernst als ihr vermutet, rly)
Ich frage mich, wie unendlich schön es sein muss, alles Leben auf der Welt zu überdauern. Asche ist soooo~ schön. Ich wünschte, die Welt würde noch heute anfangen zu brennen c.c
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von Ovid »

sus hat geschrieben:. ich mein, wenn du grundsätzlich nur dinge anerkennst, die du mit bestimmtheit weißt, macht es schlagartig dein ganzes leben zu einem einzigen zweifel.
Das stimmt ja nicht. Das sind doch völlig unterschiedliche Domänen.
Es kommt jeweils darauf an mit welchem Anspruch jemand etwas äußert.

Wenn jemand eine Behauptung mit Wahrheitsanspruch äußert, dann kann man mit Recht hinreichende Belege dafür verlangen.

Wenn jemand aber etwas persönlich glaubt, dann ist das seine persönliche Sache. Und das bedeutet nicht, dass mich das nicht interessiert. Persönliche Glaubensansichten finde ich sehr interessant und vergleiche sie gerne mit meinen. Wer das nicht lesen möchte, der soll es halt überlesen, aber andere nicht aufhalten darüber reden zu dürfen, wenn sie selbst zeigbar überall ihren Glauben versprühen.

Manche Sachen sind so wichtig, dass Glauben nicht ausreicht.
Zum Beispiel ob das Wasser trinkbar ist oder nicht. Da reicht kein Glaubensbekenntnis, da handelt es sich potentiell um Leben und Tod.

Oder, wenn es darum geht, dass man über andere Personen hinwegentscheidet durch Gesetze. Dann kann man zu Recht Belege verlangen, die für jeden zugänglich sind.

Bei vielen persönliche Ansichten dagegen braucht man so etwas nicht und da kann jeder selbst entscheiden, wieviel Belege er braucht oder nicht. Und persönlich habe ich bei vielen Angelegenheiten da einen hohen Standard.

Wenn es darum geht ob das Mädchen einen liebt oder nicht, kann man sich entweder entscheiden in depressivem Skeptizismus zu versinken oder mit den Anhaltspunkten zu arbeiten, die man hat und damit dann glücklich werden.
Wenn ich also sage: die und die Momente sind für mich ein Anzeichen dafür und ich dann zurückfrage, wie es bei anderen damit aussieht, dann sehe ich euer verdammtes Problem damit nicht.

Finde ich wirklich alles nicht so schwierig. :roll:
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von sus »

Ovid hat geschrieben:Das stimmt ja nicht. Das sind doch völlig unterschiedliche Domänen.
Es kommt jeweils darauf an mit welchem Anspruch jemand etwas äußert.
hm *hust*
dassu den witz von yutaro im OB nit kapiert hast neulich lassich dir durchgehen, aber dieses mal bist du zu blöd um drüber wegzuschauen...



wenn unser lieber verurtrollt sagt:
Lass uns bei Ereignissen, die wir nicht beurteilen können, bitte von Aussagen abkommen, ja? Das kann Nemo gern für sich tun, ganz allein.
und gleichzeitig klarstellt dass,
Für mich bedeutet "ich glaube" so viel wie: Ich weiß nicht und habe keine Ahnung, werte also die folgenden Worte ab und entziehe ihnen sämtlichen Inhalt und Aussagekraft.
und es mit
Und für mich bedeutet es weiterhin: Ich habe keine Ahnung, verdeutliche das mit dem Zusatz "ich glaube" und werte meine eigene Sätze bis zur Bedeutungslosigkeit ab.
dann heißt es (falls es überhaupt etwas heißen kann, wer weiß, vielleicht existiert ja nicht einmal der urheber selbst, geschweige denn dieses forum, oh gottderichselbstbinoderauchnichtdaichesgarnichtweiß, was ist, wenn ausschließlich ich allein diesen satz so lese wie er da steht und du liest stattdessen "ich liebe rosa ponies, sie sind soo süß, ich hätt gern ein kind von chuck norris" who knows? oô;), dass er es nicht anerkennt, weil es eben nicht mit betimmtheit gesagt ist, weil derjenige det es gesagt hat, es nicht weiß. und anstatt zu honrieren dass er es nicht weiß, wird dies einfach mitsamt allem aberkannt. somit jedoch wird er sich logisch-konsequent alles selbst absprechen müssen, was er selbst nicht weiß (tut er zwar nicht, müsste er aber, zumindest wenn er nicht weiter den trollenden superarsch markieren will), was wiederum alles wäre, da man nichts mit bestimmtheit sagen kann (nicht einmal, dass man nichts mit bestimmtheit sagen kann? rly, skeptik und nihilismus ist eine superböse mischung ....der totale gehirntod).



und ganz nebenbei:
Wenn jemand eine Behauptung mit Wahrheitsanspruch äußert, dann kann man mit Recht hinreichende Belege dafür verlangen.
yah. und diese belege kann man anzweifeln und ebenfalls mit belegen einzufordern versuchen. und so weiter und so weiter.
willkommen in meiner welt ._.
der infinite regress. tagtäglich ausgelebt. i want to believe. leider nicht möglich :/
Ich frage mich, wie unendlich schön es sein muss, alles Leben auf der Welt zu überdauern. Asche ist soooo~ schön. Ich wünschte, die Welt würde noch heute anfangen zu brennen c.c
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von gelöscht_13 »

somit jedoch wird er sich logisch-konsequent alles selbst absprechen müssen
Nö nur Sätze die mit "ich glaube" beginnen und erfahrungsgemäß Müll sind. Deine Ausweitung aufs Universum und so sind zwar unterhaltsam, aber nicht sonderlich zielführend.
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von sus »

aber rein logisch btrachtet ist alles ein glaubensgrundatz.
nicht zuletzt, weil du beim lernen auch einfach nur glaubst, was man dir beibringt.


wenn der lehrer also sagt 1+1=2 dann ist nur deshalb so, weil du ihm glaubst. weil jeder ihm glaubt. ebenso wie er es selbst glaubt.
so ensteht sozialer konsens.
der muss aber nicht zwangsläufig korrekt sein. selbst dann nicht, wenn niemand das gegenteil beweisen kann. denn nur, weil man es nicht beweisen kann, heißt das nicht, dass es nicht so sein kann. es heißt nur, dass niemand derzeit fähig ist, es zu beweisen. nicht, dasses generell unmöglich ist.
Ich frage mich, wie unendlich schön es sein muss, alles Leben auf der Welt zu überdauern. Asche ist soooo~ schön. Ich wünschte, die Welt würde noch heute anfangen zu brennen c.c
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gelöscht_13
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von gelöscht_13 »

Ja geschenkt. So vertiefen wollt ichs nicht und so wars auch nicht gemeint.

Sätze wie "ich glaube..." "ich dachte..." oder noch schlimmer "ich hatte aber gedacht..." weisen fast immer auf eine schlechte Qualität hin. Sei es, weil man sich geirrt hat, die eigenen Aussagen anzweifelt, kein Wissen hat usw.

Und wenn man bei Ovids ellenlangen Texten die Stellen, die bewusst niedrige Qualität vermuten lassen, durch eine simple Bitte heraus bekommt, ist das aus meiner Sicht ein Mehrgewinn und keine Trollarie (aber man kann auch Tatsachen verdrehen und ein riesen Fass aufmachen).
so ensteht sozialer konsens.
der muss aber nicht zwangsläufig korrekt sein.
Hast Du Dich mal mit Psychologie beschäftigt? Durch meine Therapie musste ich das zwangsläufig und der Therapeut wusste im Grunde gar nichts außer ein paar leeren Floskeln und allgemeingültigen Scheinweißheiten. Ist nur meine persönliche Abneigung gegen inhaltsleeres Geschwätz und die kleine Bitte nach mehr Qualität, die selbstverständlich problemlos und ohne viel Text übergangen werden kann.

Und von sozialem Konsens habe ich die Nase voll, da kommt fast nur Müll heraus. Zum Beispiel Verallgemeinerungen Personen und Handlungen betreffend. Nemos Stellungnahme die mit "wir" begang setzte dem ganzen die Krönung auf.
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Ovid
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Re: Was bin ich für ein Idiot

Beitrag von Ovid »

Verurteilt hat geschrieben: Und wenn man bei Ovids ellenlangen Texten die Stellen, die bewusst niedrige Qualität vermuten lassen, durch eine simple Bitte heraus bekommt, ist das aus meiner Sicht ein Mehrgewinn und keine Trollarie
Ja sorry aber auf die Fragestellung und die Denkanstöße von Nemo kann man prinzipiell nur die persönliche Sicht und Einschätzung äußern.
Entweder das oder gar nichts.

Er hat doch keine physikalische Frage oder eine Faktenfrage gestellt. Es ging um persönliche Einschätzung, persönliches Erleben und Wahrnehmen und ich habe auch begründet warum ich so empfinde und vlt. sieht das jemand ähnlich.
Das war's.
Ich hab wirklich keinen Plan in welcher Welt du lebst - wahrscheinlich in einer kalten gefühlsdeprivierten Welt in der es so etwas nicht gibt.
Vielleicht hast du es nicht gemerkt, aber hier gibt es keine absolute Antwort, der man sich sicher sein kann.
sus hat geschrieben: yah. und diese belege kann man anzweifeln und ebenfalls mit belegen einzufordern versuchen. und so weiter und so weiter.
willkommen in meiner welt ._.
der infinite regress. tagtäglich ausgelebt. i want to believe. leider nicht möglich :/
Wer verlangt denn auch absolute Sicherheit?
Wenn du mir zustimmst, dass einige Sachen sicherer sind als andere und Menschen sich oft genug darüber einigen können, dann ist die Sache doch gegessen. Das reicht doch? Kein Anlass das ins Absurdum zu führen.
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