Leider erst beim sehen gemerkt, dass der u.g. Film gut ist. Aber da wir heute ja alles 1000+1mal wiederholen, hier mal ein Nachträglich-Tip(p):
29.3.2013, ab 2.40 Uhr, Das Erste
Einfach die Wahrheit
Im Videoraum des Gerichts soll die achtjährige Laura mit Hilfe von Puppen vorspielen, was ihr Vater (Heiner Lauterbach) mit ihr gemacht hat. Nachdem das Mädchen verlegen von „Eincremen“ und „Ausziehen“ berichtet hat, stürzt ihre aufgebrachte Mutter (Ursina Lardi) in den Raum und Laura fragt bange: „Habe ich alles richtig gesagt?“
Eine schwierige Situation für Staatsanwältin Charlotte Reinke (Katja Flint), die neu im Ressort ist. Denn obwohl Gutachten eine psychische Störung des Kindes belegen, kann der Verteidiger des Vaters dagegenhalten, dass die Mutter dem Kind die Aussage antrainiert habe, um sich am geschiedenen Mann zu rächen. Der Richter vertagt die Urteilsfindung um eine Woche, Staatsanwältin Charlotte gibt sich gegenüber dem Verdächtigen sicher: „Wir beweisen, dass Sie es waren, wenn Sie es waren.“
Damit tut die Staatsanwältin so, als wäre der Kindsmissbrauch ein Kriminalfall, der sich irgendwann mit handfesten Indizien und Beweisen auflösen ließe. Dass dies nicht ganz so einfach funktioniert, führt der Film zunächst vor: Laura zieht ihre Aussage zurück, der Vater weist alle Vorwürfe zurück, medizinische Beweise gibt es nicht.
Laura wird gespielt von der damals 10-jährigen Paula Hartmann (
http://blogazin.eu/wp-content/uploads/2 ... bild_.jpeg).
"Paula fuhr schon auf dem „Traumschiff“, drehte mit „Tierärztin Dr. Mertens“ und „Familie Dr. Kleist“". Interessant, wie erfahren sie die Rolle spielt.
Liebe Grüße
asGL