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Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 01.08.2013, 18:53
von gelöscht_13
Ich hab wirklich keinen Plan in welcher Welt du lebst - wahrscheinlich in einer kalten gefühlsdeprivierten Welt in der es so etwas nicht gibt.
Kannst Du das näher erläutern? Ich weiß gerade nicht wovon Du schreibst. Aber wenn Du mein Gefühlsleben beschreiben willst, nur zu. Ich hoffe es wird nicht zu rutschig.
Er hat doch keine physikalische Frage oder eine Faktenfrage gestellt.
Er hat eine vermeintliche Tatsachenbehauptung aufgestellt, deren Richtigkeit allgemein bezweifelt wurde. Aus jeweils individueller Sicht und unter dem, was die entsprechenden Personen als Fakten sehen.
Glaubensfragen gehören nicht dazu. Ich kann verstehen dass man andere nicht beurteilen kann, aber wozu versucht man dies dann überhaupt? Das ergibt für mich keinen Sinn.
Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 01.08.2013, 19:15
von sus
Verurteilt hat geschrieben:Hast Du Dich mal mit Psychologie beschäftigt?
so ähnlich. psychophysik. seit einem jahr etwa.
vorteil: man kann die dinge tatsächlich in zahlen sehen, messen und immer wieder aufs neue überprüfen. und man kann damit so viele verschiedene dinge nachrechnen. von kleinstmöglichen unterschieden die das hirn erfassen/auseinanderhalten kann, bishin zu komplexen vorgängen wie etwa dem vorhersagen einer präferenz anhand optischer reize.
cool, wah?
der einfache psychologe von nebenan wünschte sich, so exakte angaben machen zu können. stattdessen blubbert er munter vor sich hin, was auf der rückseite eines werbegeschenks der pharmaproduzenten seines vertrauens geschrieben steht.
es gibt zwei wesentliche unterschiede jedoch zwischen psychophysik und psychologie:
das eine ist eine ernstzunehmende wissenschaft mit der man leider überhaupt keinen reichtum, ruhm oder großen titel erlangen kann, wenn man nicht seinen arsch so lange kaputtarbeitet bis es einem nix mehr nützt dass man erfolg hat;
das andere ist eine religion die dich am ersten tag bereits so verdammt reich macht dassdu dir mit 200€ scheinen die zigarette anzündest während sich pharmakonzerne gegenseitig übern haufen rennen um dir noch mehr geld in den arsch zu stecken...
yeah, ich schweife ab. was solls.
however: ohne sozialen konsens wäre dein leben leer. und zwar so schrecklich leer wie es nur ginge. und dein essen müsstest du auch täglich jagen und sammeln, weil supermärkte ohne sozialen konsens nämlich überhaupt nicht funktionieren würden, da es kein geld gäbe mit dem du etwas bezahlen könntest, weil nämlich kein konsens darüber herrscht, dass so etwas denkbar sei.
Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 01.08.2013, 19:54
von Ovid
Verurteilt hat geschrieben:
Er hat eine vermeintliche Tatsachenbehauptung aufgestellt, deren Richtigkeit allgemein bezweifelt wurde.
Ich würde mich freuen, wenn du mal ganz konkret sagst, worauf du dich beziehst.
Für mich waren da mehrere Denkanstöße, Wahrnehmungen und Übelegungen drin, die lose miteinander verknüpft waren und auf die es keine konkrete Antwort geben kann, weil vor allem "Liebe" ein schwebender, interpretations- und wahrnehmungsabhängiger Begriff ist.
Zeig mir doch endlich die einzelne Tatsachenbehauptung, die dich so nervt und spreche sie konkret an.

Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 01.08.2013, 21:57
von gelöscht_13
Eine Seite zuvor in dem ersten oberen Beitrag findest Du alle Informationen dazu Ovid. Dort wirst Du Deine Theorie von
Für mich waren da mehrere Denkanstöße, Wahrnehmungen und Übelegungen drin, die lose miteinander verknüpft waren und auf die es keine konkrete Antwort geben kann, weil vor allem "Liebe" ein schwebender, interpretations- und wahrnehmungsabhängiger Begriff ist.
wiederfinden und Kritik am "wir" sehen.
Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 01.08.2013, 22:16
von Ovid
Also beziehst du dich auf:
Nemo hat geschrieben:Und ich stelle in diesem Thread generell mal in Frage, ob da nicht überhaupt die Beziehung von einem Kind zu einem Erwachsenen von einem "Geliebten" im klassischen Sinn gesprochen werden kann.
Und das ist eine Interpretations- Ermessens- und Wahrnehmungsfrage.
Sowohl "Beziehung", "Kind", "Erwachsener", "geliebt" und "klassischer Sinn" sind erst einmal total variabel in ihren Definitionen und vor allem "geliebt" und "Beziehung" haben eine persönliche Dimension. Wann jemand etwas für sich eine Beziehung nennt, hängt von der Beurteilung und Wahrnehmung seiner eigenen Situation ab.
Und darüber kann man diskutieren, vergleichen, aber keine Beweise führen, jemanden widerlegen oder es irgendwie messen ob es nun Liebe ist oder nicht.
Deswegen handelt es sich auch nicht um eine Tatsachenbehauptung bzw. es ist ja sogar auch nur eine Frage gewesen...
Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 01.08.2013, 22:22
von gelöscht_13
Da sind wir uns einig.
Abgesehen davon definiere mir mal bitte "klassisch", wie es Nemos Zitat entnehmbar ist.
Und das ist eine Interpretations- Ermessens- und Wahrnehmungsfrage.
Wie so ziemlich alle Antworten auf derart interpretierbare Wörter bei der Frage.
Also Wörter wie klassisch, Beziehung, Liebe sind dehnbarer als Gummi und Nemo verknüpft das noch mit "wir Pädos".
Im Grunde bezog ich mich auf sein gesamtes Zitat, das jeweils mit "wir" startete. Die Inhalte finde ich nebensächlich, eher die Form seiner Aussagen und Fragen ist interessant.
Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 01.08.2013, 22:33
von Ovid
Verurteilt hat geschrieben:
Also Wörter wie klassisch, Beziehung, Liebe sind dehnbarer als Gummi und Nemo verknüpft das noch mit "wir Pädos".
Ach, das war also dein Problem?
Fand ich jetzt nicht so problematisch, weil es ja eher als Frage gestellt wurde.
Ich finde man kann schon in der Form fragen:
Wie ist das eigentlich bei uns Pädophilen? und weiß natürlich genau, dass es da keine universale Antwort gibt.
Und was war dein Problem an meinem "
Ich glaube"?
Und was war der ganze Kram mit den angeblichen Tatsachenbehauptungen...
Es ist so anstrengend mit dir. Lies doch mal alle deine Beiträge nach und schau wie wenig der jeweils nächste Beitrag von dir mit dem letzten zu tun hat. Fällt dir das nicht auf?!
Und wo ist dein Problem mit nicht absolut genau spezifizierten Fragen. Wir alle wissen, was ungefähr gemeint ist, haben nur unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen. Das bedeutet nicht, dass man nicht darüber sprechen kann. Im Gegenteil. Hätten wir alle die exakt gleichen Begriffe -
dann würde es keinen Anlass zum Gespräch geben.
Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 01.08.2013, 22:53
von gelöscht_13
Die Fragen habe ich bereits mehrfach beantwortet Ovid. Lies nach.
Lies doch mal alle deine Beiträge nach und schau wie wenig der jeweils nächste Beitrag von dir mit dem letzten zu tun hat. Fällt dir das nicht auf?!
Ich nehme Bezug auf Zitate oder Äußerungen des Vorposters. Warum ich meine eigenen Texte in Bezug zueinander setzen sollte, wüsste ich nicht.
Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 01.08.2013, 23:16
von Ovid
Verurteilt hat geschrieben:Die Fragen habe ich bereits mehrfach beantwortet Ovid. Lies nach.
Ja, aber sobald darauf Bezug nehme, löst sich das wieder in Luft auf.
Damit fing es an:
Verurteilt hat geschrieben:
@Ovid: Lass uns bei Ereignissen, die wir nicht beurteilen können, bitte von Aussagen abkommen, ja? Das kann Nemo gern für sich tun, ganz allein.
Und dann die lange Diskussionsreihe in der ich hoffentlich erklärt habe, dass es völlig ok ist, wenn man seine eigenen Ereignisse intepretiert und die mit anderen vergleicht und sich nie absolut sicher sein kann ob man richtig liegt und deswegen ein "
ich glaube" doch völlig angebracht sei.
Dass es sich bei den meisten Aussagen nicht um Tatsachenbehauptungen handelt, dass man Dinge interpretieren und erwägen muss, dass es nicht unbedingt ein richtig oder falsch gibt, es eine Ermessensfrage ist und, dass man das zum Beispiel am Begriff Liebe besonders deutlich sieht.
Und das sind im Grunde genommen alles
Glaubenssätze.
Also stimmst du mir jetzt plötzlich zu? Nimmst du deinen vorherigen Einwand zurück?
Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 01.08.2013, 23:31
von gelöscht_13
Also stimmst du mir jetzt plötzlich zu? Nimmst du deinen vorherigen Einwand zurück?
Mein Einwand bleibt bestehen. Glaubenssätze sind unnötig und zeugen von qualitativ minderwertigen Aussagen, die die Welt nicht braucht. Dir steht es frei diese zu benutzen. Meine Meinung hast Du jetzt 2 mal gelesen und verändert hat sie sich nicht.
Jetzt beziehen sich meine Beiträge schon zueinander. Demnächst kopiere ich die Beiträge einfach.
Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 02.08.2013, 00:21
von Ovid
Verurteilt hat geschrieben:Mein Einwand bleibt bestehen. Glaubenssätze sind unnötig und zeugen von qualitativ minderwertigen Aussagen, die die Welt nicht braucht.
Ok. Mal gucken.
Verurteilt hat geschrieben:Im Zweifel glaube ich eher Dir, weil Du die Erfahrung gemacht hast. (Hervorh. d. Verf.)
Verurteilt hat geschrieben:Jonny ja ich halte Dich für dumm- respektiere aber Dein Weltbild und finde Deinen Glauben und Dein Verhalten gut. Ich könnte mir zum Beispiel von Deinem Sozialverhalten viel abschneiden und wenn Dir Dein Glaube hilft, ruhig zu bleiben, ist das super (Hervorh. d. Verf.)
Verurteilt hat geschrieben:. Ich glaube, die Skala kommt aus England und ist in 6 Stufen unterteilt. (Hervorh. d. Verf.)
Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 02.08.2013, 00:23
von gelöscht_13
Auch ich mache Fehler. Ledliglich der Abschnitt mit der Ehrlichkeit lässt sich schlecht vermeiden. Dazu gehört der Glaube leider dazu.
Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 02.08.2013, 00:27
von sus
mehr als genug sogar.
eigtl bist du von allen hier derjenige, der sich als einziges an keine einzige deiner vorgaben hält.
Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 02.08.2013, 00:29
von gelöscht_13
Ist mir gar nicht aufgefallen. Danke für die Rückmeldungen (kein Sarkasmus).
Re: Was bin ich für ein Idiot
Verfasst: 02.08.2013, 16:12
von Nemo
Verurteilt hat geschrieben: Du scheinst Kinder nur als austauschbare Sexobjekte zu sehen und das ... mich an.

....Ein Finger zeigt auf andere und vier auf ihn selbst.
Du bist mir ja gerade der Richtige: Du klagst an, dass ich angeblich Rückschlüsse ziehe, ziehst aber selbst welche und zwar in der übel-üblichen Art der Antis, die generell alles nur auf das Sexuelle reduzieren!
Verurteilt hat geschrieben:Der einzige Rückschluss ist damit auf seine Person zurückzuführen und die finde ich derzeit unter aller Würde. Man kann mir ja vieles an den Kopf werfen, aber nicht dass meine Liebe (oder die von anderen) oberflächlich sei. Da soll (nicht sollte) er sich seine Beurteilungen sparen.
Dabei habe ich überhaupt gar keine Rückschlüsse gezogen, sondern nur mal stellvertretend für uns (wir) Pädos selbstkritisch überprüft und in Frage gestellt, inwieweit es denn bei uns Pädos (wir) mit der "echten" und dauerhaft großen Liebe ausschaut. Ist diese vielmehr einseitig von unserer Seite aus geprägt und wird sie auch gleichermaßen von unserem Gegenpart erwidert?
Kann man solch eine Liebe überhaupt gleichwertig mit der Liebe unter Erwachsenen setzen? Ist es nicht so, dass Kinder natürlich auch ihre Eltern lieben, ebenso ihre Geschwister, bzw. Spielkameraden aus Kindergarten und Schule? Aber ist diese Liebe nicht doch anders gelagert? Sollte man nicht berücksichtigen, dass es da einen Unterschied im Reifeprozess zwischen der kindlichen und der erwachsenen Liebe gibt?
Das alles, wie gesagt, vor ein Fragezeichen gestellt. Denn Fragen sollen helfen, Zweifel zu beseitigen oder zu bestätigen. Wer meint, ich würde daraus Rückschlüsse ziehen, der hat mich anscheinend nicht richtig verstanden.
Wer da anderer Meinung ist, sollte sich deshalb nicht gleich persönlcih angegriffen fühlen, sondern aus seiner Sichtweise heraus mit Gegenargumenten antreten. Das verstehe ich unter einer zivlisierten und ernsthaften Diskussion ohne Beleidigungen.
Deshalb auch meinen Respekt und Hochachtung vor Ovid, der das in dieser Form "beruhigend" aufgegriffen hat.